Im Leben vieler Menschen spielen Rituale eine große Rolle. Sei es das Aufstehen am Morgen oder Hinlegen am Abend, ein sich immer wiederholendes Ritual. Oder das Ritual der Taufe, der Heirat, Weihnachten oder Ostern.

Anderseits sind Rituale für viele Menschen nur ein sinnloser Zeitvertreib, der in unserem Leben keine Berechtigung mehr hat. Dabei sind Rituale lebensnotwendig, sie helfen auf der persönlichen Ebene, ein gewisses Maß an Ordnung und Routine einzuhalten und sind daher für unsere geistige Gesundheit sehr wichtig.

Die Seele gewöhnt sich an Rituale, die den Tagesablauf gliedern. Sie helfen der Seele, festzustellen, daß alles in Ordnung ist, auch wenn es manchmal nur so scheint.

Die Kelten waren davon überzeugt, daß man einen Gott oder die Götter nicht an einem Ort festhalten kann; sie glaubten, daß an bestimmten Orten die Welten durchlässig werden und ein Austausch zwischen der Götter- und der Menschenwelt stattfinden kann. Bevorzugt waren Orte wie Waldlichtungen, aber auch ganze Wälder, Spitzen von Hügeln, Quellen oder Inseln. Jeder dieser Orte stellt für sich gesehen den Mittelpunkt der Welt dar, auch wenn es etliche solcher Mittelpunkte gibt.

Auch Hexen pflegten die Kunst der Rituale und hielten sie in der freien Natur ab. Sie bereiteten sich viele Wochen darauf vor, mit Konzentrationsübungen und Sammlung.

Kein Ritual kann ohne die Geisteskraft, die hineingesteckt wird, ablaufen. Jedes Ritual dient hauptsächlich dazu, die Konzentration zu schärfen, um das "heilige Handeln" bewußter zu erleben. Eine Hexe kann die besten Materialien haben, aber ohne Ihre Seele bzw. ihren Geist, kann kein Ritual erfolgreich verlaufen.

Gesicht beschwören Pentagramm-Ritual Drittes Auge

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Die schönen Grafiken, die ich hier benutzt habe, findet Ihr bei Moyra
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