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Die keltischen Frauen waren wie auch die Männer sehr groß gewachsen und sie standen ihnen auch in der Stärke nicht nach. Im Vergleich zu den damals lebenden griechischen und römischen Frauen, waren sie gesellschaftlich gesehen in einer weitaus besseren Position. Sie hatten mehr Freiheiten und Einfluß innerhalb der Gesellschaft und waren stärker und selbstbewußter. Nicht selten hatten sie auch politische Macht.Die keltischen Frauen begleiteten die Männer auch in Schlachten. Die Sagen bestätigen, daß sie sich mutig am Kampfgetümmel beteiligten. So weiß man z. B. von der gallischen Stammesfürstin Onomaris, daß sie die keltischen Stämme in die Schlacht gegen Iberien führte. Es gab aber noch weitere einflußreiche Keltinnen; zahlreiche Geschichten erzählen von Krieger-Königinnen. Mebd von Connacht befehltige ihr Heer selbst und brachte eigenhändig den Heldenkrieger Cethren im Kampf um.Frauen konnten auch dem Druidentum angehören. Sie wurden Dryades oder Druidinnen genannt, wie keltische Quellen bestätigen. Sie waren Priesterinnen, Heilerinnen, Dichterinnen oder Seherinnen. Es wird von einer keltischen Heldin aus Galarien berichtet, die eine Priesterin der Göttin Brigit war. Camma war ihr Name und sie war mit dem Häuptling Sinatos verheiratet, der ermordet wurde. Der Mörder zwang Camma nun, ihn zu heiraten. Während des Trauungsrituals mußte das Paar traditionsgemäß aus einem Kelch trinken. Camma gab Gift in den Kelch und nahm, weil Sinorix, der Mörder ihres Mannes, mißtrauisch wurde, den ersten Schluck. Damit opferte sie sich selbst und führte damit auch den Tod von Sinorix herbei. |
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