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König Artus ist eine der bekanntesten und sagenumwobensten Figur des Mittelalters. Trotz der völligen Christianisierung bei ihrer Überlieferung, durch Sir Thomas Malory und Geoffrey von Monmouth, kann man den Bezug zur keltischen Mythologie nicht verheimlichen.Die Legende berichtet von dem König der Briten und dem mächtigem Magier Merlin, dem heiligen Gral und dem magischen Schwert Excalibur, welches der Dame vom See gehört.Merlin ermöglichte durch Zauberei, dem damaligen König Uther Pendragon in der Gestalt des Herzogs von Cornwall, Ygraine, die Gattin des Herzogs in der Gestalt des Gatten aufzusuchen. In dieser Nacht starb der Herzog von Cornwall in einer Schlacht und Uther zeugte Artus.Nach Artus´ Geburt wurde er von Merlin an einen geheimen Ort gebracht und dort von Ritter Ector mit derem Sohn Kay aufgezogen. Dort lernte er auch das Handwerk des Knappen, so wie es bei den Adeligen üblich war. Sie schickten ihre Söhne zu den edlen Rittern des Landes in die Lehre und ließen sie zu Knappen ausbilden.Nachdem Artus als einziger vermochte, ein Schwert aus einem Amboß zu ziehen, was nur dem rechtmäßigem König von Brittannien gelingen sollte, bestieg er den Thron. Als König bestritt er viele siegreiche Schlachten gegen die Angelsachsen, wobei er stets von Merlin begleitet und beraten wurde.Als nun in einer Schlacht sein Schwert zerbrach, bat Artus Merlin, ihm ein neues Schwert zu besorgen. Merlin führte Artus in das Reich der Feen, wo sie Nymue, die Dame vom See, trafen und Artus von ihr das magische Schwert Excalibur erhielt.Artus heiratet die edle Guinevra, die ihn immer mehr vom Christenglauben überzeugte. Durch die Heirat kommt König Artus in den Besitz eines runden Tisches. An diesen Tisch ruft er die edelsten und tapfersten Ritter seines Landes und gründet damit die Tafelrunde. Dadurch, daß die Tafel rund war, war niemand, der an ihr saß, in irgendeiner Weise bevorzugt. Viele edle Ritter zierten seine Tafelrunde und begaben sich letzendlich auf die Suche nach dem heiligen Gral.Die Geschichte endet damit, daß König Artus von seinem Sohn Mordred, den er mit seiner Halbschwester Morgana gezeugt hat, in der letzten Schlacht von Cornwall getötet wird. Artus wird von drei Feen auf einem Boot auf die magische Insel der Feen, nach Avalon gebracht. Dort schläft er, um sich einmal, in einer Zeit der größten Not zu erheben, um sein Gefolge anzuführen. Mit Artus kam auch Excalibur wieder nach Avalon an seinen angestammten Platz zurück.In dieser Legende sind zweifellos Figuren der keltischen Mythologie zu finden. Die Geburt von Artus ähnelt sehr stark der Geburt großer Helden, die halb Mensch und halb Gott waren. Excalibur läßt sich mit einem der Heiligtümer der Tuatha de Dannans, dem unbesiegbaren Schwert, welches von dem keltischen Gott Nuada bewacht wurde, vergleichen. Wahrscheinlich ist die Dame des Sees eine der drei Feen, die Artus auf die Insel Avalon holen und läßt sich mit der dreifachen Göttin gleichsetzen. Merlin war mit Sicherheit ein keltischer Druide. Er soll seine übernatürlichen Kräfte daher haben, daß er von einer engelsgleichen Gestalt gezeugt wurde. Er wurde vielfach mit den frühen Göttergestalten wie dem griechischen Hermes, dem römischen Merkur, dem ägyptischen Toth und sogar dem altkeltischen Cernunnos verglichen. Andere sehen in ihm den keltischen Gott der Druiden. |
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