Die dunklen Tage sind vorbei, denn dies ist der dunkelste Tag
des Jahres.
Von nun an können wir uns darauf freuen, daß die Tage wieder länger
werden.
In der heutigen dunklen Nacht wird der Sonnengott als kleines Kind wiedergeboren.
Um die helleren Tage zu begrüßen, werden viele Feuer und Kerzen angezündet.

Das Wiedererwachen des Lebens und das Zunehmen des Lichts werden
an diesem Tag gefeiert.
Was zur Wintersonnewende geboren wurde, beginnt sich zu festigen.
Es ist das freudige Fest der dreifachen Göttin Brigid. Sie ist Göttin
der Dicht-, Heil- und Schmiedekunst.
Die Tage werden länger und das neue Licht ist deutlich spürbar.
Um das neue Licht zu unterstützen, werden weiße Kerzen angezündet.

Dies ist die Zeit, da der Frühling wiederkehrt.
Der tiefe Winter ist vorbei und der blühende Frühling ist erreicht.
Es ist die Zeit des Gleichgewichts, die Tage und Nächte sind gleich lang.
Aber von nun an werden die Tage immer länger.
Dieses Fest wird mit allem, was der Frühling bringt, gefeiert.



Der Hochsommer geht allmählich zu Ende. Die ersten Ernten werden eingeholt.
Wir bereiten uns langsam auf das Ende des Sommers vor.
Die Tage werden ab jetzt immer kürzer und die Helligkeit nimmt ab.
Dieser Tag wird mit Korn und Weizengaben und Brot gefeiert.

Der Sommer ist nun vorbei und der Herbst beginnt, die Tage und Nächte
sind gleich lang.
Die Zeit der Unfruchtbarkeit beginnt und wir danken für die gute Ernte
und nehmen Abschied vom Sommer.
Das Fest wird mit Herbstfrüchten, Herbstblumen und Getreide gefeiert.

Samhain ist das keltische Totenfest. Es ist das Ende zum Anfang.
Der Kreis schließt sich, das neue Jahr kann beginnen.
Dies ist die Nacht, da der Schleier zwischen den Welten durchsichtig wird.
Die Tore zu Leben und Tod sind offen.
Es zeigt sich, daß jedes Ende nur ein Neubeginn ist.
Es werden große Feuer angezündet und angerufen.